Was kann ich tun wenn mein Kind/Partner an einer Essstörung leidet?
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Was kann ich tun wenn mein Kind/Partner an einer Essstörung leidet?
Oft ist es gerade für die Angehörigen nicht einfach mit dieser Situation umzugehen bzw. sie fühlen sich überfordert und wollen einen stabilen Alltag behalten.
Hierzu ein paar Tipps im Umgang mit Essgestörten:
*schaffen sie der/dem Betroffenen ein schönes zu Hause, bleiben sie locker und geben Sie ihr/ihm zu verstehen dass Sie daran interessiert sind mit ihm über seine Gedanken/Gefühle zu reden
*auch sie benötigen Beratung und Hilfe, wenden Sie sich an jemanden der mit Essstörungen vertraut ist (Freunde, Hausarzt, Psychologen, psychosozialer Dienst...)
*üben Sie keinesfalls Zwang auf die/den Betroffene(n) aus, Drohungen führen meist nur zu noch härteren Mauern. Geben Sie dem Betroffenen zu verstehen dass Sie besorgt sind und gerne Ihre Hilfe anbieten würden
*sorgen Sie gerade bei Magersüchtigen für regelmäßige Untersuchungen, besteht durch starkes Untergewicht bzw. suizidales Verhalten akute Lebensgefahr, befürworten Sie die Einweisung in eine Klinik evtl. mit Zwangsernährung falls dies unumgänglich ist
*haben Sie vor allem ganz viel Geduld! Essstörungen können sowohl bei den Betroffenen als auch den Angehörigen zu viel Verzweiflung, Angst und Gefühlen von Sinnlosigkeit führen. Lassen Sie den Betroffenen eine Psychotherapie machen (sofern er/sie dem selbst zustimmt) und sorgen Sie sich auch um Ihre eigene seelische Verfassung vielleicht mit einer begleitenden Psychotherapie um Ihre Ängste und Sorgen sortieren zu können bzw. neue Handlungswege zu erarbeiten. Denn nur wenn Sie selbst stark sind können Sie auch dem Betroffenen Halt geben und ein Vorbild sein.
Hierzu ein paar Tipps im Umgang mit Essgestörten:
*schaffen sie der/dem Betroffenen ein schönes zu Hause, bleiben sie locker und geben Sie ihr/ihm zu verstehen dass Sie daran interessiert sind mit ihm über seine Gedanken/Gefühle zu reden
*auch sie benötigen Beratung und Hilfe, wenden Sie sich an jemanden der mit Essstörungen vertraut ist (Freunde, Hausarzt, Psychologen, psychosozialer Dienst...)
*üben Sie keinesfalls Zwang auf die/den Betroffene(n) aus, Drohungen führen meist nur zu noch härteren Mauern. Geben Sie dem Betroffenen zu verstehen dass Sie besorgt sind und gerne Ihre Hilfe anbieten würden
*sorgen Sie gerade bei Magersüchtigen für regelmäßige Untersuchungen, besteht durch starkes Untergewicht bzw. suizidales Verhalten akute Lebensgefahr, befürworten Sie die Einweisung in eine Klinik evtl. mit Zwangsernährung falls dies unumgänglich ist
*haben Sie vor allem ganz viel Geduld! Essstörungen können sowohl bei den Betroffenen als auch den Angehörigen zu viel Verzweiflung, Angst und Gefühlen von Sinnlosigkeit führen. Lassen Sie den Betroffenen eine Psychotherapie machen (sofern er/sie dem selbst zustimmt) und sorgen Sie sich auch um Ihre eigene seelische Verfassung vielleicht mit einer begleitenden Psychotherapie um Ihre Ängste und Sorgen sortieren zu können bzw. neue Handlungswege zu erarbeiten. Denn nur wenn Sie selbst stark sind können Sie auch dem Betroffenen Halt geben und ein Vorbild sein.

Coco- Modmiss
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Re: Was kann ich tun wenn mein Kind/Partner an einer Essstörung leidet?
Sehr gute Zusammenfassung! Wenn ich noch etwas ergänzen darf, weil viele Angehörige hier reflexartig ungünstig reagieren:
Bleiben Sie auf der emotionalen Schiene. Es ist manchmal hilfreicher, zu fragen: "Wie fühlst Du Dich, was bringt Dich dazu, so ein Essverhalten an den Tag zu legen?". Das Augenmerk nur auf die nüchternen Tatsachen zu legen, wie gegessene Menge etc., hilft selten weiter und artet schnell in Vorwürfe aus.
Bleiben Sie auf der emotionalen Schiene. Es ist manchmal hilfreicher, zu fragen: "Wie fühlst Du Dich, was bringt Dich dazu, so ein Essverhalten an den Tag zu legen?". Das Augenmerk nur auf die nüchternen Tatsachen zu legen, wie gegessene Menge etc., hilft selten weiter und artet schnell in Vorwürfe aus.

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